FAQ
Häufige Fragen zu Salz und Salzkonsum
- Benötigen wir überhaupt Salz in unserer Ernährung?
- Sollten die meisten Leute versuchen, ihren Salzkonsum zu reduzieren?
- Ist es denn sinnvoll, Natriumchlorid durch Kaliumchlorid zu ersetzen?
- Was ist Bluthochdruck?
- Wer ist bei hohem Salzkonsum besonders gefährdet?
- Profitieren Frauen ebenso viel wie Männer von reduziertem Salzkonsum?
- Ist ein zu hoher Salzkonsum schlecht für jedermann?
- Wie wird LoSalt verwendet?
- Was ist LoSalt?
- Wie können wir unseren Salzkonsum einschränken?
- Hat Meersalz weniger Natrium als gewöhnliches Kochsalz?
Häufige Fragen zu Salz und Salzkonsum
Q. Benötigen wir überhaupt Salz in unserer Ernährung?
Auf jeden Fall! Speisesalz ist als Quelle von positiv geladenen Natrium- und negativ geladenen Chloridionen der mengenmäßig wichtigste Mineralstoff in der menschlichen Ernährung. Sie spielen eine lebenswichtige Rolle für den Wasserhaushalt, das Nervensystem, die Verdauung und den Knochenaufbau. Der Körper eines Erwachsenen enthält etwa 150 bis 300 Gramm Salz und benötigt täglich 3 bis 5 Gramm zum Ausgleich des Verlusts durch Schwitzen und Ausscheidungen
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Q. Sollten die meisten Leute versuchen, ihren Salzkonsum zu reduzieren?
Ja. Ein regelmässiges Übermass an Salz bedeutet immer ein Risiko. Hingegen ist die Gefahr gering, unter das sinnvolle Mass von 2 g pro Tag zu rutschen, denn diese Menge nimmt man meist unbewusst durch verarbeitete Lebensmittel auf.
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Q. Ist es denn sinnvoll, Natriumchlorid durch Kaliumchlorid zu ersetzen?
Kochsalz durch ein Erzeugnis wie LoSalt zu ersetzen, ist in den meisten Fällen sinnvoll. Einzig Personen mit einer Niereninsuffizienz sowie Babys sollten eine erhöhte Kaliumzufuhr, und damit auch häufiger Gebrauch von LoSalt, meiden. Dies gilt übrigens auch für gewisse Früchte, die reich an Kalium sind, wie z.B. Bananen und Avocados.
Wer Kochsalz konsequent mit LoSalt ersetzt, nimmt etwa soviel Kalium ein, wie in zwei Bananen enthalten sind. Und es sind keine Fälle bekannt, dass irgendjemand durch den Konsum von zwei Bananen pro Tag geschädigt worden wäre – im Gegenteil! Viele Spezialisten glauben nicht nur, dass Natrium bei erhöhtem Blutdruck reduziert werden sollte, sondern auch, dass eine Zunahme des täglichen Kaliumkonsums einen Blutdruck zu senken vermag – ein weiterer potenzieller Bonus von LoSalt.
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Q. Was ist Bluthochdruck?
Ein Arzt wird Bluthochdruck diagnostizieren, wenn die gemessenen Werte dauerhaft über einem oberen Toleranzwert von 140 auf 90 liegen. Die höhere Zahl beschreibt den Druck in den Hauptarterien, wenn das Herz pumpt und sich zusammen zieht (systolischer Druck), die tiefere Zahl zeigt den diastolischen Druck (wenn sich das Herz mit Blut füllt).
Bleiben diese Werte dauerhaft hoch, unterliegen die Organe des Körpers und Gewebe einem größeren Verschleiß, was über die Jahren zu Problemen wie zum Beispiel einem Schlaganfall oder Herzkrankheit führen kann. In vielen Fällen hilft richtige Ernährung und Bewegung, hohen Blutdruck zu reduzieren. Ob darüber hinaus Medikamente eingenommen werden sollen, hängt vom Ausmass des Bluthochdrucks ab und ebenso vom Alter der betroffen Person.
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Q. Wer ist bei hohem Salzkonsum besonders gefährdet?
Am meisten sind dies Personen, die unter erhöhtem Blutdruck leiden. Und das sind immerhin drei von zehn Personen im Alter von 60 Jahren und bereits 40% der Siebzig-Jährigen. Besonders sie sollten den Salzkonsum reduzieren. Aber auch für alle anderen Personen wäre dies sinnvoll.
In manchen Fällen reicht schon ein reduzierter Salzkonsum aus, um den Blutdruck so weit zu senken, dass auf zusätzliche Medikamente verzichtet werden kann.
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Q. Profitieren Frauen ebenso viel wie Männer von reduziertem Salzkonsum?
In einigen Fällen können Frauen sogar noch mehr als profitieren Männer. Frauen, die an vormenstrualer Schwellung leiden, erhalten durch reduzierten Salzkonsum Linderung. Denn ein hoher Salzkonsum führt dazu, dass der Körper vorübergehend mehr Flüssigkeit speichert, was eine Schwellung noch verstärken würde.
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Q. Ist ein zu hoher Salzkonsum schlecht für jedermann?
Meiner Meinung nach, ja! In entwickelten Ländern wie der Schweiz leidet eine von zehn Personen unter Hypertonie, also übermässig erhöhtem Blutdruck. Dadurch steigt die Gefahr, dass bei starker Anstrengung Blutgefässe platzen, mit möglicherweise bösen Folgen: Schlaganfall, Lähmung bis hin zum Tod.
Ein zu hoher Natriumkonsum trägt zu einem höheren Blutdruckniveau bei. Das mag unbedenklich sein für Personen mit normalem Blutdruck. Aber für Personen mit ohnehin hohem Blutdruck können die Folgen gravierend sein.Generell sollten alle Personen, die zu hohem Blutdruck neigen, geeignete Gegenmassnahmen ergreiffen. Ein reduzierter Salzkonsum ist eine davon. Aber für sich allein nicht ausreichend.
Dr Mike Smith sagt:
"Sofern Sie eine ärztlich verordnete Salzdiät befolgen, so fragen Sie bitte Ihren Arzt, ob und wann Sie LoSalt benutzen sollen. Und wenn Sie bei guter Gesundheit sind, so versuchen Sie trotzdem, möglichst ohne Salz zu kochen und möglichst kein Salz am Tisch verwenden. Aber wenn Sie bei einzelnen Speisen nicht auf Salz verzichten wollen, so verwenden Sie das natriumarme LoSalt."
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Q. Wie wird LoSalt verwendet?
LoSalt kann sowohl zum Kochen wie zum Würzen am Tisch benutzt werden. Es ist ratsam, den Salzkonsum grundsätzlich möglichst stark zu reduzieren und LoSalt dort anstelle des herkömmlichen Kochsalzes eingezusetzen, wo auf Salz nicht verzichtet werden kann.
Wer Mühe hat, auf Salz zu verzichten, sollte auf jeden Fall LoSalt dem Kochsalz vorziehen, denn er kann damit den Natriumgehalt um zwei Drittel reduzieren, ohne auf den Geschmack von Salz verzichten zu müssen. Aber auch mit LoSalt ist es sinnvoll, den Salzkonsum zu reduzieren.
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Q. Was ist LoSalt?
LoSalt ist eine Mischung von 2/3 (66.6%) Kalium Chlorid und 1/3 (33.3%) Natrium Chlorid (herkömmliches Kochsalz. LoSalt hat den Geschmack herkömmlichen Salzes bei nur einem Drittel des Gehalts an Natrium Chlorid.
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Q. Wie können wir unseren Salzkonsum einschränken?
Prüfen Sie bei jedem Kauf von verarbeiteten Lebensmitteln, ob und in welchem Umfang Salz enthalten ist. Sollte kein absoluter oder relativer Gehalt vermerkt sein, so gibt die Reihenfolge der Zutatenliste Auskunft: Die Aufzählung erfolgt jeweils nach der enthaltenen Menge. Je weiter oben Salz also erwähnt wird, umso höher ist demnach dessen Anteil.
Achten Sie auch auf den Geschmack der gekauften Lebensmittel. Wenn diese salzig schmecken, versuchen Sie das nächste Mal ein anderes Produkt. Achten Sie dabei auf den Vermerk „salzarm“ oder „kein Salz zugefügt“. Am leichtesten ist es natürlich, den Salzkonsum beim Kochen und am Tisch zu steuern. Die Regeln hierfür: Fügen Sie kein Salz beim Kochen hinzu. Fügen Sie erst Salz am Tisch bei, nachdem Sie die Speisen probiert haben – falls überhaupt!
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Q. Hat Meersalz weniger Natrium als gewöhnliches Kochsalz?
Nein! Beim Meersalz handelt es sich um kristallisiertes Natriumchlorid, das aus dem Meer gewonnen wird, während herkömmliches Salz in Minen auf dem Festland gewonnen wird. Aber auch das Meersalz besteht grundsätzlich aus Natriumchlorid, es enthält nur geringe Spuren anderer Mineralien.
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